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AQHA hat ersten nicht-amerikanischen Präsidenten: Johannes Orgeldinger

Quelle: Westerninfo - vom 09.03.2010



Auf der AQHA Convention in Kissimmee, Florida, wurde Johannes Orgeldinger zum AQHA-Präsidenten gewählt. Er ist damit der erste Nicht-Amerikaner, der den größten Pferdezuchtverband der Welt vorsteht.
Der Unternehmer aus Großwallstadt bei Aschaffenburg hat sich wie kaum ein anderer um die europäische Quarter Horse Szene verdient gemacht. Als Reiter und Züchter feierte er zahllose Erfolge. Seine Jomm Ranch in Großwallstadt war zehn Jahre lang DQHA Leading Breeder und brachte sechs Champion of Champions. Hier gezüchtete Pferde wurden AQHA Champions, Superior Horses, DQHA und NRHA Futurity Champions und European Champions. 1991 kam ein zweiter Betrieb in Texas dazu. Orgeldinger arbeitete 24 Jahre lang im DQHA Vorstand, zehn Jahre davon als Präsident bzw. Vize-Präsident. In entscheidendem Maß prägte er die gute Zusammenarbeit mit der American Quarter Horse Association. Für das American Quarter Horse und den Sport setzte er sich weltweit und verbandsübergreifend ein. Insbesondere die Disziplin Reining verdankt ihm viel. Er war von Anfang an Mitglied des FEI und FN Komitees und letztes Jahr Disziplinen Manager Reining bei den Weltreiterspielen in Aachen. Seit elf Jahren ist er AQHA Director und wurde 2006 ins AQHA Executive Board gewählt. 2007 erfolgte die Aufnahme in die DQHA Hall of Fame.
Gemeinsam mit seiner Frau Astrid betreibt Johannes Orgeldinger die Jomm-Ranch und die Main River Ranch in Gainsville, Texas, die längst ebenfalls für ihre Zuchtprodukte bekannt ist.

Foto Johannes Orgeldinger und sein Hengst Fritz Power (Foto courtesy jomm Ranch)




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