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Infektiöse Anämie: betroffene Pferde sofort getötet

Quelle: Westerninfo - vom 10.09.2010


Wie AHO mitteilt, hat das Veterinärdezernat des Regierungspräsidiums Gießen (RP) die Tötung der an Infektiöser Anämie erkrankten Pferde angeordnet. Alle übrigen Pferde der Bestände wurden zunächst untersucht und unter amtliche Beobachtung gestellt. Um die betroffenen Höfe in Hüttenberg (Lahn-Dill-Kreis), Freiensteinau (Vogelsbergkreis) und Gladenbach (Landkreis Marburg-Biedenkopf) wurden von den Landkreisen in Abstimmung mit dem RP Sperrbezirke gebildet. "Alle Einhufer, die sich innerhalb der Sperrbezirke aufhalten, werden untersucht, wobei alle bisherigen Untersuchungen negativ waren. Aufgrund der langen Inkubationszeit von mehreren Wochen kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich Pferde bereits angesteckt haben, auch wenn eine erste Blutuntersuchung negativ verlaufen ist. Daher sind weitere Blutuntersuchungen zwingend notwendig." so die Mitteilung
Die Erkrankung wird durch Bremsen u.ä. übertragen.

Und es heißt weiter: "Alle betroffenen Pferde wurden illegal von Rumänien nach Deutschland eingeführt. Da vermutlich noch weitere Tiere betroffen sind, appelliert der RP-Experte an alle Personen, die aus Rumänien stammende Pferde besitzen, sich umgehend mit der Veterinärbehörde ihres Landkreises in Verbindung zu setzen."
Quelle AHO



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